Insgesamt 159 Stimmen
79%
Nein, mit dem was sie da veranstaltet haben, müssen sie, wie alle anderen voher, von unten wieder neu anfangen (126)
16%
Ja, aus wirtschaftlichen Gründen würde ich das befürworten. (26)
4%
Mir egal! (7)
)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Holly25« (29. August 2010, 11:31)
Vergisst Du da nicht München? Wenn auch immer unter anderen Clubs und Namen.Der freiwillige Rückzug aus Liquiditätsgründen ist ja nichts unbekanntes in der DEL-Geschichte. Zurückgeschafft hat es bisher aber nur die DEG und das sogar zweimal. Die Schwenninger wären wenn sie den Aufstieg diese Saison schaffen das zweite Team dem dies gelänge.
- anders vorgeht: Von den durch zus. Heimspiele im November und Februar gegen KS mglw. zufließenden insgesamt 65 T€ werden übermorgen schon einmal 90 T€ in Personalkosten für zus. Spieler verplant/verausgabt. Und dennoch, wenn die zus. Einnahmen auch nur bei einem Verein dazu führt, dass dieser die Spielzeit finanziell unfallfrei übersteht, so ist enorm viel erreicht. Dabei ist gerade die Aussicht auf eine bei dann 14 Teams komplette PD-Runde ein Argument, laufen dorch gerade "Kellerkinder" eher Gefahr, dass es finanziell ernsthaft klemmt. So verstehe ich z.B. die Verantwortlichen aus Crimmelshausen, wenn diese als Befürworter vorpreschen. Die machen dort einfach nur ihren Job.Ich kann mich noch ganz gut an die Spielzeit 1998/1999 erinnern. Die Indians waren gerade frisch in der Regionalliga gestartet (warum eigentlich so weit oben und nicht in der Landesliga???) und hatten zum Abschluß der Vorrunde die Relegation zur Oberliga erreicht. 8 Oberligisten und neben den Indians noch die Eisbärchis aus Berlin waren die Teilnehmer. Es war unter uns fans eigentlich beschlossene Sache, dass die Indians einen der ersten 8 Plätze belegen und damit nächste Saison in der Oberliga spielen würden.Zwei zus. Heimspiele gegen KS bedeuten für die Indians eine zus. Einnahme im geschätzt knapp sechsstelligen Bereich und auch bei den anderen Teams in Liga 2 dürfte wohl bei Teilnahme von KS die These gelten: Niemanden geht es dadurch (wirtschaftlich) schlechter, aber allen besser. Natürlich bleibt es fraglich, ob wirklich alle Vereine mit der Zusatzeinnahme auch verantwortlich umgehen würden. Zu erwarten ist das nicht unbedingt. So würde ich eher davon ausgehen, dass irgendein Verein - nennen wir ihn gaaanz willkürlich gegriffen einfach `mal Dresden- anders vorgeht: Von den durch zus. Heimspiele im November und Februar gegen KS mglw. zufließenden insgesamt 65 T€ werden übermorgen schon einmal 90 T€ in Personalkosten für zus. Spieler verplant/verausgabt. Und dennoch, wenn die zus. Einnahmen auch nur bei einem Verein dazu führt, dass dieser die Spielzeit finanziell unfallfrei übersteht, so ist enorm viel erreicht. Dabei ist gerade die Aussicht auf eine bei dann 14 Teams komplette PD-Runde ein Argument, laufen dorch gerade "Kellerkinder" eher Gefahr, dass es finanziell ernsthaft klemmt. So verstehe ich z.B. die Verantwortlichen aus Crimmelshausen, wenn diese als Befürworter vorpreschen. Die machen dort einfach nur ihren Job.
Ich kann mich noch ganz gut an die Spielzeit 1998/1999 erinnern. Die Indians waren gerade frisch in der Regionalliga gestartet (warum eigentlich so weit oben und nicht in der Landesliga???) und hatten zum Abschluß der Vorrunde die Relegation zur Oberliga erreicht. 8 Oberligisten und neben den Indians noch die Eisbärchis aus Berlin waren die Teilnehmer. Es war unter uns fans eigentlich beschlossene Sache, dass die Indians einen der ersten 8 Plätze belegen und damit nächste Saison in der Oberliga spielen würden.Zwei zus. Heimspiele gegen KS bedeuten für die Indians eine zus. Einnahme im geschätzt knapp sechsstelligen Bereich und auch bei den anderen Teams in Liga 2 dürfte wohl bei Teilnahme von KS die These gelten: Niemanden geht es dadurch (wirtschaftlich) schlechter, aber allen besser. Natürlich bleibt es fraglich, ob wirklich alle Vereine mit der Zusatzeinnahme auch verantwortlich umgehen würden. Zu erwarten ist das nicht unbedingt. So würde ich eher davon ausgehen, dass irgendein Verein - nennen wir ihn gaaanz willkürlich gegriffen einfach `mal Dresden- anders vorgeht: Von den durch zus. Heimspiele im November und Februar gegen KS mglw. zufließenden insgesamt 65 T€ werden übermorgen schon einmal 90 T€ in Personalkosten für zus. Spieler verplant/verausgabt. Und dennoch, wenn die zus. Einnahmen auch nur bei einem Verein dazu führt, dass dieser die Spielzeit finanziell unfallfrei übersteht, so ist enorm viel erreicht. Dabei ist gerade die Aussicht auf eine bei dann 14 Teams komplette PD-Runde ein Argument, laufen dorch gerade "Kellerkinder" eher Gefahr, dass es finanziell ernsthaft klemmt. So verstehe ich z.B. die Verantwortlichen aus Crimmelshausen, wenn diese als Befürworter vorpreschen. Die machen dort einfach nur ihren Job.
Das sportliche Ziel wurde jedoch meilenweit verfehlt, die Indians abgeschlagen Letzter.
So hatte das keiner gewollt - auch die sportlich qualifizierten Oberligisten nicht. Man hatte man doch viele reisefreudige Indianer in den heimischen Stadien begrüßen wollen, die Geld in die Kassen bringen sollten.
Um darauf nicht zu verzichten, wurde die Oberliga aufgestockt. Neben den Indians durften auch noch die in der Relegation davor plazierten Eisbärchis in die Oberliga aufrücken.
Auch wir durften damals also rein aus finanziellen Interessen in der Oberliga spielen. und wer weiß, wie sich das Eishockey am Pferdeturm ohne diesen Beschluss entwickelt hätte.
Ich nutze verzweifelt die Suchfunktion dieses Forum finde aber leider keine ähnliche Diskussion um die Duisburger Manschaft aus dem vergangenen Jahr. Obwohl der Fall doch mittlerweile sehr ähnlich ist. Hätte Duisburg nicht auch zwei Heimspiele mehr bedeutet? War das Geld von Herrn Pape zu schlecht oder woran hat es gelegen? Warum ist die 2 Liga nicht auf Frankfurt zugegangen und hat gesagt: Kommt zu uns, das bringt uns Geld? Warum jetzt also Kassel aufnehmen?
Liegt es an der Popularität von Kassel und der gemeinsamen Vergangenheit aus Liga 2 und DEL der vergangenen zwei Jahrzehnte?
Mir will es immer noch nicht in den Schädel, warum sollten man ein krankes Kind in eine einigermassen stabile Liga aufnehmen und damit noch einen Präzedenzfall für die zukünftigen DEL Insolvenzen schaffen. Das die kommen kann man sich doch an den zehn Fingern abzählen.
Zwei Teams wurden schon vor dieser Saison aus dem Verkehr gezogen. Die einen ruhig und gelassen, die anderen mit 12 Klagen vor ordentlichen Gerichten. Dazu noch die "jährlich grüßt Günther Papenburg" Drohgebärdenaktion, in der es auch nur um das liebe Geld ging.
Die DEL ist für mich persönlich als gescheitert zu betrachten. Sterile Mufus, Punktepläne und Videowürfel unter der Decke haben es nicht gebracht. Der Kollaps ist vorprogrammiert und wird sich in den nächsten Jahren vollziehen. Frei nach dem Motto der Letzte macht das Licht aus. Es könnten Hamburg und Berlin sein. Die beiden Teams mit dem solventesten Eigner.
Hoffentlich verliert der nicht irgendwann die Lust an seinen Abschreibungsobjekten.